Festival der modernen Chöre – ein voller Erfolg
Am 13. Juni 2026 trafen sich sechs Chöre in Ruppertshofen und boten dem Publikum ein überwältigendes und abwechslungsreiches Programm. Der Chorverband Rems-Fils hatte eingeladen und der Gesangverein Ruppertshofen richtete das Festival aus.
Vorstand Hans-Albert Schur vom Chorverband Rems-Fils e.V., Bürgermeister Peter Kühnl und Vorstand Karl-Gerhard Berroth vom Gesangverein Ruppertshofen sprachen Grußworte, Martina Ordnung führte charmant durchs Programm.
Mit diesen Worten beschrieb Anke Schwörer-Haag von der „Gmünder Tagespost“ den Konzertbeginn:
„Schon der Auftakt verdient ein „Wow!“ „SingMotion“, erwachsen aus der vor 20 Jahren von Jutta Nagel gegründeten „Chorus Company Ruppertshofen (CCR)“ startet kraftvoll, rhythmisch, temporeich. Gleich der erste Song, „Heaven is a Place on Earth“ – bislang größter Hit von Belinda Carlisle – erntet Beifallsstürme. Das Eis, wenn es je eines gegeben hat, ist gebrochen. Mit Bonnie Tylers „Holding Out for a Hero“ heizen die 20 Frauen unter dem engagierten Dirigat von Dilan Özkaya den Zuhörern weiter ein, um dann mit Madonnas „Like a Prayer“ und mehr noch „Love can build a Bridge“ in teils verträumter Mehrstimmigkeit die andere Saite des Chorgesangs anzuschlagen. „Einfach schön“ scheint der große Beifall beim perfekt inszenierten Abgang des Chors über eine eigens dafür installierte Treppe in der Bühnenmitte sagen zu wollen.“
Der Frauenchor „Pop Up“ aus Schorndorf, der Chor „Sing a Song“ aus Oeffingen, der Chor „Salto Vocale“ aus Eislingen/Fils und „Chorart zwanzigelf“ aus Urbach hatten die weite Anreise nicht gescheut und brachten ein abwechslungsreiches Programm auf die Bühne. Nicht zu vergessen der Chor „Good Vibrations“ aus Eschach, für den der Auftritt in Ruppertshofen unter der Leitung von Katrin Häcker fast ein Heimspiel war.
Rainer Stütz von der „Rems-Zeitung“ zog dieses Fazit:
„Besonders eindrucksvoll wirkte das gemeinsame Finale: Zum Abschlusslied „Ein Kompliment“ der Sportfreunde Stiller kamen alle Chöre noch einmal auf der Bühne zusammen, angeleitet von Dilan Özkaya, am Klavier begleitet von Melis Ertürk. Gerade dieser gemeinsame Auftritt machte den Charakter des Abends deutlich: Nicht Konkurrenz, sondern die Freude am gemeinsamen Singen stand im Mittelpunkt. Der Applaus des Publikums fiel entsprechend herzlich aus. Am Ende blieb der Eindruck eines rundum gelungenen Konzertabends, der moderne Chormusik in vielen Facetten präsentierte. Das „Festival der modernen Chöre“ machte deutlich, wieviel musikalische Qualität, Abwechslung und Gemeinschaftssinn in der regionalen Chorszene stecken.“